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23.07.2018 00:11:08


Hundekontrolle

Zuständige Abteilung: Einwohnerkontrolle (Präsidiales)

Allgemeines
Die Hundekontrolle richtet sich nach dem Gesetz über das Halten von Hunden und der Hundeverordnung. Die jährliche Entrichtung der Hundeabgabe ist für alle Hunde obligatorisch und muss jeweils bis Ende März erfolgen. Das Impfobligatorium gegen Tollwut wurde per 1. April 1999 aufgehoben. Die Impfungen sind nur noch im Falle von Auslandreisen vorgeschrieben.

Abgabe
Aufgrund des Hundeverzeichnisses in unserer Datenbank (sowie dem Abgleich mit der Datenbank Amicus) wird den Hundehaltern jeweils anfangs März die Rechnung für die Abgabe zugestellt. Die Rechnung enthält die nötigen Informationen und Instruktionen.

Die Jahresabgabe pro Haushalt beträgt (inkl. Kantonsabgaben von CHF 30.00):
  • CHF 155.00 pro Hund.
Erreicht ein Hund das Alter von 3 Monaten nach dem 30. Juni, so ermässigt sich die Abgabe auf die Hälfte. Stirb ein Hund und wird kein Ersatzhund angeschafft, hat die Halterin bzw. der Halter Anspruch auf Rückerstattung der halben Abgabe, sofern das verabgabte Tier vor dem 30. Juni gestorben ist.

Mikrochip
Seit 1. Januar 2007 müssen alle Hunde und alle Welpen vor der Abgabe, oder aber spätestens bis drei Monate nach der Geburt, mit einem Mikrochip gekennzeichnet und in der Datenbank Amicus registriert sein. Hunde mit einer deutlich lesbaren Tätowierung müssen nicht neu gekennzeichnet aber ebenfalls registriert werden. Die mit der Kennzeichnung erhobenen Daten werden von den Tierärztinnen und Tierärzten direkt bei Amicus gemeldet.

Meldepflicht
Ersthundehalter/-innen: wenn Sie zum ersten Mal einen Hund anschaffen, müssen Sie sich vorgängig bei der Gemeinde melden. Die Gemeinde muss Ihre Personalien in der zentralen Datenbank Amicus erfassen. Erst danach kann der Tierarzt Ihren Hund registrieren. Alle Hundehalterinnen und Hundehalter sind verpflichtet, ihre Hunde bei der Gemeinde (innerhalb von 10 Tagen) anzumelden und dieser allfällige Mutationen (Namens- und Adressänderungen, Halterwechsel und Tod des Hundes) mitzuteilen. Halterwechsel sowie der Tod des Hundes sind zusätzlich direkt bei Amicus zu melden (www.amicus.ch).

Praktische Hundeausbildung
Die praktische Hundeausbildung gemäss § 7 Abs. 1 Hundegesetz ist mit Hunden der Rassetypenliste I (grosse und massige Hunde) zu besuchen.

Die Ausbildung besteht aus der Welpenförderung (4 Lektionen à mindestens 50 Minuten) sowie aus dem Junghundekurs (10 Lektionen à mindestens 50 Minuten). Für Hundehalter, welche weder Welpen- noch Junghundekurs besucht haben (entweder den Hund erst später übernommen haben oder die Kurse aus einem anderen Grund nicht besucht haben), ist der Erziehungskurs (10 bis 20 Lektionen à mindestens 50 Minuten) obligatorisch.

Die genauen Bestimmungen zur praktischen Hundeausbildung finden Sie in der Hundeverordnung §§ 7 bis 14.

Gemäss den Übergangsbestimmungen ist der Nachweis der praktischen Hundeausbildung nur für Hunde zu erbringen, welche nach dem 31. Dezember 2010 geboren wurden.

Weitere Informationen finden Sie in den nachfolgenden Links.

„Kampfhundeverbot“ ab 1. Januar 2010
Gemäss § 8 Hundegesetz ist der Erwerb, die Zucht sowie der Zuzug von Hunden mit erhöhtem Gefährdungspotential gemäss Rassetypenliste II seit dem 1. Januar 2010 verboten. Zur Rassetypenliste II zählen Hunde, die mindestens 10 % Blutanteil von Hunden folgender Rassetypen haben:

American Staffordshire Terrier
Bull Terrier und American Bull Terrier
Staffordshire Bull Terrier
American Pit Bull Terrier, Pit Bull Terrier, Bandog und Basicdog

Links
Zürcher Hundegesetz 
Zürcher Hundeverordnung


Informationen an Hundehalter/ -innen im Kanton Zürich zur neuen Hundedatenbank AMICUS und Meldepflicht
Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV - Hunde 
Hunderassenliste alphabetisch mit Rassetyp

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