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Gemeindehaus Hittnau 2.0

Gemeindehaus 2.0: Baubewilligung erteilt

Mit der Erteilung der Baubewilligung ist das Projekt „Gemeindehaus 2.0“ seiner Realisierung einen wichtigen Schritt näher gerückt. Um wie geplant im Oktober mit dem Bau beginnen zu können, sind Architekten und Bauherrschaft nun gefordert, die Submissionen speditiv vorzubereiten.

Ende 2019 war das Baugesuch offiziell eingereicht und am 24. Januar 2020 amtlich publiziert worden. Mit Datum vom 3. April hat die Abteilung Planung und Hochbau der Gemeinde Hittnau die Baubewilligung erteilt. Aufgrund seiner Besonderheit bedarf das Bauvorhaben zudem einer Beurteilung durch kantonale Behörden. Auch von dieser Seite wurde dem Projekt grünes Licht erteilt.

Bereits seit Längerem ist zudem klar, dass keine Verzögerung durch Rekurse befürchtet werden muss. Dies, weil während der öffentlichen Auflagefrist keine Baurechtsentscheide verlangt wurden, was Voraussetzung gewesen wäre, um gegen das Vorhaben ein Rechtsmittel zu ergreifen. Von baurechtlicher Seite her stehen die Ampeln also definitiv auf Grün.

Für Generalplaner und Bauherrschaft steht nun die intensive Zeit der Arbeitsvergaben bevor. Die ersten Submissionen müssen zügig an die Hand genommen werden, um den angepeilten Baubeginn im Oktober auch realisieren zu können.

Überbrückungslösung für Sitzungszimmer

Während der gesamten Bauphase werden die Sitzungszimmer im Werkhof, die intensiv genutzt werden, nicht zur Verfügung stehen. Ersatz dafür wird einerseits im alten Sekundarschulhaus geschaffen, wo eines der ehemaligen Schulzimmer für diesen Zweck umgerüstet wird. Dafür musste allerdings der Mietvertrag mit der Guggenmusik Rampesäu gekündigt werden. Anderseits können für kleinere Besprechungen in Absprache mit der Schule auch deren Sitzungszimmer genutzt werden.

Beitrag der Schule an September-Gemeindeversammlung

Von Planungsbeginn an war klar, dass auch die Schulverwaltung in den neuen Räumlichkeiten Platz finden soll. Bereits im Beleuchtenden Bericht zur Urnenabstimmung vom 1. September 2019 (Baukredit) war ausgeführt worden, dass die Schulgemeinde entsprechend ihrem Nutzungsanteil einen Kostenbeitrag von CHF 650‘000.00 leisten werde. Da der Baukredit von 4.3 Mio. Franken eine Urnenabstimmung erforderte, der Beitrag von CHF 650‘000.00 jedoch in die Kompetenz der Gemeindeversammlung fällt, konnte nicht gleichzeitig darüber abgestimmt werden.

Im Budget 2020 der Schulgemeinde ist der Beitrag von CHF 650‘000.00 in der Investitionsrechnung eingestellt. Die Planung ist in der Zwischenzeit so weit fortgeschritten, dass die Räumlichkeiten für die Schulverwaltung verbindlich definiert sind. Dies bildet die Grundlage, den Kostenbeitrag nun zu sprechen. Ursprünglich hatte die Schulpflege vorgesehen, das Geschäft der Juni-Gemeindeversammlung zu unterbreiten. Nachdem diese Corona-bedingt abgesagt wurde, wird der Kredit den Stimmberechtigten nun am 14. September 2020 vorgelegt.

Hittnau, 29. Mai 2020



Datum der Neuigkeit 29. Mai 2020

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