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Neuigkeiten

Holz für Bau, aber nicht für Heizung

Das Projekt „Hittnau Care“ soll ab dem ersten Obergeschoss als Holzelementbau ausgeführt werden. Dies hat die Analyse verschiedener Konstruktionsmöglichkeiten ergeben. Durchgefallen ist Holz demgegenüber als Energieträger für die Beheizung des Gebäudes.

Das Projekt des geplanten Ärztehauses mit Wohnungen „Hittnau Care“ nimmt Gestalt an. Nach der Prüfung verschiedener Konstruktionsarten zeigt sich ein Holzelementbau ab dem ersten Obergeschoss als die vorteilhafteste Lösung. Das Erdgeschoss wird in konventioneller Bauweise erstellt. Basis für die gewählte Holzbauvariante bildet der Umstand, dass die Wohnungen in einem sich wiederholenden Raster geplant sind, was der Produktion von Holzelementen sehr entgegenkommt. Auch die Abmessungen des Gebäudes sind für diese Bauart geradezu ideal. Weitere Vorteile ergeben sich bezüglich Bauzeit: Man rechnet damit, dass der Rohbau in rund einem Monat hochgezogen werden kann.

Kein Anschluss an Wärmeverbund

Ebenfalls geprüft wurde, Hittnau Care an den bestehenden Wärmeverbund Hermetsbüel anzuschliessen. Dieser versorgt bereits die Schulanlage, das alte Sekundarschulhaus, das Gemeindehaus, den Werkhof und künftig auch die neuen Verwaltungsräumlichkeiten (Gemeindehaus 2.0) mit Heizenergie, die aus Holzschnitzeln aus den Wäldern des Forstreviers Pfäffikon-Hittnau gewonnen wird. Die Nachteile dieser Option zeigten sich aber als schwerwiegend. Zum einen verfügen die derzeit installierten Heizkessel nicht über genügend Leistungsreserve und das Schnitzelsilo wäre zu klein; die Anlage müsste demnach grundsätzlich erweitert werden. Zum andern wäre die erforderliche Leitung zwischen Heizzentrale und Hittnau Care rund 120 Meter lang, die Erstellung entsprechend teuer und der Energieverlust beträchtlich. Insgesamt lässt sich diese Lösung wirtschaftlich nicht vertreten. Die Planung wird deshalb auf der Basis einer Erdsondenheizung weiter vorangetrieben.

Knifflige Parkplatzfrage

Als herausfordernd zeigte sich die Parkierung. Das Grundstück gibt die maximale Grösse der Tiefgarage vor, diese bietet Platz für 20 Fahrzeuge. 17 Parkplätze lassen sich oberirdisch realisieren. Damit kann die baurechtlich vorgeschriebene Parkplatzzahl bereitgestellt werden – aber nicht mehr. Es wird deshalb geprüft, ob – und falls ja, zu welchem Preis – in der näheren Umgebung weitere Parkierungsmöglichkeiten geschaffen werden können.

Neben den erwähnten grundsätzlichen Themen gilt es, das Projekt bis zur Baureife zu optimieren. Dies gilt nicht zuletzt für die Kostenseite, sollen die Räumlichkeiten doch zu marktüblichen Konditionen vermietet werden. Ebenso werden die Verhandlungen mit den Ärzten, inklusive Detailplanung der Praxisräume, weiter vorangetrieben.

Gemäss dem aktuellen Planungsfortschritt kann der geplante Terminablauf eingehalten werden. Die Urnenabstimmung über den Baukredit ist für Sonntag, 27. September 2020 vorgesehen. Vorangehend wird die Hittnauer Bevölkerung Gelegenheit haben, sich vertieft mit dem Vorhaben auseinandersetzen zu können, um sich im Hinblick auf den Urnengang eine Meinung zu bilden. Informationsveranstaltungen sind für Montag, 10. und Montag, 31. August 2020, jeweils um 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus, angesetzt.

Hittnau, 3. April 2020



Datum der Neuigkeit 3. Apr. 2020

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