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Neuigkeiten

Holzkonstruktion fürs Gemeindehaus 2.0

Die Konstruktion des Gemeindehauses 2.0 steht fest: Diese wird als Holz-Kastenträger ausgeführt. Klar ist inzwischen auch, dass das Baubewilligungsverfahren rekursfrei über die Bühne gehen wird.

Stahl oder Holz? Mit dieser Grundsatzfrage zur Konstruktion des Gemeindehauses 2.0 beschäftigte sich die Baukommission an mehreren Sitzungen. Das Planerteam hatte acht Varianten skizziert, wovon nach einer Grobanalyse deren drei genauer untersucht wurden.

Leichter, anpassungsfähiger, weniger hoch

Fazit der Analysen: Eine Holz-Kastenträger-Konstruktion weist das insgesamt beste Kosten-Nutzen-Verhältnis aus. Einer der Vorteile ist eine geringere Konstruktionshöhe, ein weiterer das geringere Gewicht, das auf den Strukturen des Werkhofs lastet. Nicht zuletzt ist eine Holzkonstruktion insgesamt anpassungsfähiger als eine Stahlkonstruktion. Kostenmässig bestehen kaum Unterschiede zwischen den Ausführungsarten. Leichte Nachteile hat die Holzkonstruktion einzig beim sommerlichen Wärmeschutz; wegen der geringeren Masse ist die Kapazität, Wärme zu puffern, kleiner. Dies kann jedoch mit konstruktiven Massnahmen, etwa durch eine massivere Ausgestaltung der Trennwände im Gebäudeinnern, kompensiert werden. Die Baukommission hat sich dafür ausgesprochen, Schweizer Holz zu verwenden.

Rekursfahr gebannt

Ausgesteckt war das Bauvorhaben bereits seit längerer Zeit. Ende 2019 wurde das Baugesuch offiziell eingereicht und am 24. Januar 2020 amtlich publiziert. Während der öffentlichen Auflagefrist wurden keine Baurechtsentscheide verlangt. Dies bedeutet, dass Rekurse von Dritten gegen das Bauvorhaben nicht mehr möglich sind. Verzögerungen aus diesem Grund sind demnach nicht zu befürchten.

Innengestaltung des Baus unter der Lupe

Parallel zu den Arbeiten der Baukommission fanden zwei Nutzerworkshops statt. Diese hatten zum Ziel, die innere Strukturierung des Baus zu überprüfen und zu optimieren. Eine zentrale Aufgabenstellung bildete dabei die Anordnung der verschiedenen Abteilungen. Die internen Wege sollen möglichst kurz gehalten werden. Gleichzeitig gilt es aber auch, die Häufigkeit der Kundenkontakte zu berücksichtigen. Nicht zuletzt stellt sich auch die Frage, ob es Alternativen gibt zu einer klassischen Raumaufteilung, beispielsweise grössere Räume mit Besprechungsinseln. Ein dritter und letzter Nutzerworkshop ist für Anfang April geplant, dann muss der abschliessende Entscheid zur Raumaufteilung gefällt werden.

Hittnau, 3. April 2020



Datum der Neuigkeit 3. Apr. 2020

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