http://www.hittnau.ch/de/aktuelles/aktuellesinformationen/welcome.php?action=showinfo&info_id=436164&ls=0&sq=&kategorie_id=&date_from=&date_to=
27.04.2018 09:07:18


Fehraltorf, Hittnau, Pfäffikon und Russikon arbeiten bei den Feuerwehren zusammen

Die vier Gemeinden Fehraltorf, Hittnau, Pfäffikon und Russikon haben einen Zusammenarbeitsvertrag bei den Feuerwehren unterzeichnet. Dadurch sollen die Feuerwehren wirtschaftlich optimiert und gleichzeitig deren hohe Qualität gesichert werden.

Der Feuerwehr kommt für die Sicherheit in einer Gemeinde eine sehr zentrale Stellung zu. Änderungen an der Organisationsstruktur der Feuerwehren müssen deshalb äusserst sorgfältig geprüft werden. Die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ), welche die Aufsicht über das Feuerwehrwesen im Kanton Zürich hat, will die Feuerwehren wirtschaftlich optimieren, ohne deren Qualität aufs Spiel zu setzen. Die Arbeitsgruppe Feuerwehr 2020, welche aus den Sicherheitsvorständen und Feuerwehrkommandanten der vier Gemeinden Fehraltorf, Russikon, Hittnau und Pfäffikon besteht, prüft deshalb seit längerem Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit. Ein erster Anlauf aus dem Jahr 2016 fand noch nicht die Zustimmung aller Gemeinden. Mit dem nun vorliegenden Zusammenarbeitsvertrag aber konnte eine gemeinsame Basis geschaffen werden.

Eigenständig und gemeinsam
Die vier Feuerwehren bleiben eigenständige Organisationen. Die vier Gemeinden koordinieren ihre Feuerwehren aber besser. Zur Besprechung von Fragen, die alle vier Gemeinden betreffen, wird eine gemeinsame Kommission gebildet. Diese setzt sich aus je zwei Vertretern der Vertragsgemeinden zusammen. In der Regel sind dies das für die Feuerwehr zuständige Gemeinderatsmitglied und der Feuerwehrkommandant. Für die Einberufung und den Vorsitz der Kommission sind die Vertragsgemeinden alternierend für je zwei Jahre zuständig.

Je mindestens 40 Feuerwehrleute
Der Gesamtbestand der gemeinsamen Feuerwehr soll mindestens 160 Angehörige betragen, wobei jede Gemeinde mindestens 40 Angehörige der Feuerwehr stellt. Für die Rekrutierung, Ausbildung und die persönliche Ausrüstung ist jede Gemeinde selber zuständig. Auch der Ersatz des Tanklöschfahrzeugs erfolgt durch die betreffende Gemeinde. Hingegen müssen weitere Neu- oder Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen der Kommission beantragt werden. Die Kommission prüft dann, ob eine Neubeschaffung angesichts des vorhandenen Fahrzeugparks in den vier Gemeinden notwendig ist.

Gemeinsame Einsätze und Übungen
Jede Gemeinde unterhält eine Alarmstelle. Tritt ein Schadenereigniss ein, werden je nach Bedarf Angehörige der Feuerwehr aller vier Gemeinden aufgeboten. Bei Schadenereignissen in den Gemeindegebieten führt der ersteintreffende Offizier der betroffenen Gemeinde das Kommando. Damit die Zusammenarbeit reibungslos funktioniert, sind vermehrt gemeinsame Übungen geplant.

Wirtschaftlich effizient bei hoher Qualität
Durch den Zusammenarbeitsvertrag nutzen die vier Gemeinden konsequent vorhandene Synergien und setzen die Mittel konsequent ein. Die Qualität der Feuerwehr wird gewahrt oder teilweise sogar verbessert.

Datum der Neuigkeit 24. Nov. 2017
  zur Übersicht