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19.01.2018 04:27:09


Gemeindehaus 2.0: Zweite Runde für zwei Varianten

Nach der Mitwirkungsveranstaltung zum Vorhaben „Gemeindehaus 2.0“ vom 23. Januar sind noch zwei Varianten diskutierbar: Eine Aufstockung des Werkgebäudes sowie ein Neubau am Standort des derzeitigen Gemeindehauses. An einem zweiten Info-Anlass soll die Möglichkeit bestehen, die Pro- und Kontra-Argumente eingehend zu diskutieren und so die Meinungsbildung zu vertiefen.

Die zweite Mitwirkungsveranstaltung wird zweimal durchgeführt: Am Samstag, 8. April um 9 Uhr und am Mittwoch, 12. April um 20 Uhr, jeweils im Kirchgemeindehaus. Damit soll möglichst vielen interessierten Hittnauerinnen und Hittnauern die Teilnahme ermöglicht werden.

Aus vier Varianten wurden zwei

An der gut besuchten Mitwirkungsveranstaltung vom 23. Januar 2017 wurden der Bevölkerung vier Varianten für ein neues Gemeindehaus präsentiert. Diese wurden diskutiert und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten eigene Inputs einbringen.

Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die Teilnehmenden mit zwei Klebepunkten ihre favorisierte Variante bzw. ihre favorisierten Varianten bezeichnen. Die Aufstockung des Werkgebäudes erhielt dabei mit 108 Punkten am meisten Unterstützung, gefolgt vom Neubau am Standort des jetzigen Gemeindehauses mit 57 Punkten. Die Variante eines Neubaus am Standort des alten Sekundarschulhauses fiel mit 9 Punkten deutlich ab, die Option einer Sanierung und baulichen Anpassung des bestehenden Gemeindehauses bekam keine Punkte.

Zu wenig Zeit für vertiefte Meinungsbildung

In ihrer Auswertungssitzung hat die Projektgruppe "Gemeindehaus Hittnau 2.0" beschlossen, die beiden letztklassierten Varianten definitiv nicht mehr weiterzuverfolgen. Bezüglich der beiden anderen Varianten wurde der Zeitpunkt für die abschliessende Festlegung auf eine einzige Variante als zu früh erachtet. Für eine vertiefte Meinungsbildung stand an der Veranstaltung vom 23. Januar zu wenig Zeit zur Verfügung. Insbesondere konnten die von den Teilnehmenden zusammengetragenen Pro- und Kontra-Argumente kaum diskutiert werden.

Grundlage für definitiven Variantenentscheid

Dies soll an der zweiten Mitwirkungsveranstaltung nun nachgeholt werden können. Vorgesehen ist insbesondere, alle Pro- und Kontra-Argumente – jene der Projektgruppe, aber auch die an der ersten Mitwirkungsveranstaltung durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingebrachten – einander gegenüberzustellen und vertieft zu erörtern. Die Anwesenden können Fragen zu den Varianten stellen. Im Anschluss an die Fragerunde kann eine weitere Bewertung der beiden Varianten vorgenommen werden. Die Ergebnisse der Mitwirkungsveranstaltung sollen als Grundlage für den abschliessenden Variantenentscheid im Gemeinderat dienen.

Die verbliebenen Varianten im Detail

Variante Neubau am bisherigen Standort


Das heutige Gemeindehaus wird abgebrochen und durch einen dreigeschossigen Neubau ersetzt. Während der Bauzeit zieht die Verwaltung ins alte Sekundarschulhaus um. Dieses wird vorgängig renoviert und steht anschliessend für eine andere Nutzung – etwa als Kindertagesstätte oder weiterhin als Wohnraum für Asylbewerber – zur Verfügung.

Variante Werkgebäude wird aufgestockt

Das Werkgebäude wird aufgestockt. In diesem zusätzliche Geschoss wird praktisch die gesamte Gemeindeverwaltung untergebracht. Der Zugang erfolgt über den ebenfalls aufgestockten und vergrösserten Eingangsbereich des Werkgebäudes. Das alte Sekundarschulhaus sowie das derzeitige Gemeindehaus stehen für andere Nutzungen zur Verfügung.

Datum der Neuigkeit 30. März 2017
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